Halbmarathon in FiveFingers

Halbmarathon in Bad Pyrmont 2010
Halbmarathon in Bad Pyrmont 2010

Am 31. Juli 2010 bestritt ich meinen ersten offiziellen Halbmarathon in FiveFingers. Wie zu erwarten, war ich der einzige Läufer in FiveFingers. Blicke und interessierte Fragen also garantiert.

Ich war mir zunächst unsicher, ob ich schon bereit war einen Wettkampf in den FiveFingers zu laufen oder ob ich ausnahmsweise doch wieder Laufschuhe tragen sollte, da ich die Strecke bereits aus dem Vorjahr kannte und wusste, dass einige Streckenabschnitte mit unangenehmen Schotter vor mir lagen und ich um eine gute Zeit zu erreichen diese nicht, wie im Training, gehend überwinden könnte.

Doch der Ehrgeiz packte mich wieder. Schließlich hatte ich ja schon vor langer Zeit die Laufschuhära hinter mir gelassen.

Am Start und während des Laufs wurde ich immer wieder gefragt ob ich mit diesen ‚Schuhen‘ gut laufen könnte. Ob ich nicht jeden einzelnen Stein spüren würde. Laufen kann ich sehr gut darin und spüren tue ich den Untergrund damit auch sehr gut, war meine Antwort. Klar große Steine spürt man nicht nur, vor allem wenn sie spitz sind. Aber das nehme ich in Kauf. Musste ich auch, denn nur auf dem Vorfuss spürte ich mein lädiertes Knie nicht.

Zur Strecke und zur Organisation des Laufes in Bad Pyrmont kann ich nur ein Wort sagen „hervorragend“. Die Strecke ist abwechslungsreich, gespickt mit vielen Anstiegen und schönen Aussichten. Die Menschen an der Strecke sind freundlich, man wird bejubelt und angefeuert, was gerade auf den letzten Metern viel hilft. Nicht zu vergessen die vielen Verpflegungsstationen und die freundlichen Streckenposten. Rundum eine gelungene Laufveranstaltung.

Nur ein kleinen Wermutstropfen gab es. Im Vergleich zum Vorjahr war ich 39 Sekunden langsamer. Aber 2009 war ich ja auch noch mit meinen Salomon unterwegs und konnte die steinigen Abschnitte schnellen Schrittes hinter mir lassen. Doch nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein und dann will und werde ich auch in meinen FiveFingers schneller sein.

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6 Kommentare

  1. Ja das merkt man, aber mit den Treks geht es mit der Zeit.
    Man gewöhnt sich an alles. Nur das Downhill auf Steinigen Strecken ist nicht so toll. Da bin ich mit Trailschuhen um weiten schneller bergab unterwegs.

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