Merrell Embark Glove – erster Eindruck

Diese Woche kam ein lang erwartetes Paket von Merrell. Darin befanden sich die Embark Glove von Merrell mit Gore-Tex Membran. Die Vorfreude auf trockenfüssiges Laufen im Herbst und Winter bekam relativ schnell einen kleinen Dämpfer.

Vergleich von Trail Glove und Embark Glove von Merrell

links der Trail Glove und rechts der Embark Glove

Gleich beim Auspacken bemerkte ich, dass die Embark Glove etwas steifer und schwerer sind als meine derzeitigen Lieblinge die Trail Glove. Aussen sind sie eher schlicht und weniger auffällig gestaltet. Das Profil der Sohle unterscheidet sich auf der ersten Blick nur farblich von dem der Trail Glove. Lediglich etwas steifer und weniger verwindungsfreudig. Innen ist jedoch gleich der erste deutliche Unterschied zum Trail Glove erkennbar.

Spürbare Druckstellen

Innenansicht des Embark Glove von Merrell

deutlich zu sehen sind die Naht und Falten

Wie auf dem Foto gut erkennbar ist die Innensohle beim Embark Glove mit einer deutlich sichtbaren Naht mit der Mittelsohle verbunden. Beim Trail Glove ist dies im übrigen nicht der Fall. Das Innenfutter im Schaftbereich bildet Falten und im Fersenbereich drückt es beim Laufen, obwohl ich nach vorn Platz habe. Deshalb werde ich die Embark Glove wohl nur mit Socken tragen.

Weniger Bodenkontakt?

Vergleich der Sohle von Trail Glove und Embark Glove

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Sohlen nur farblich

Bei meiner ersten Laufrunde fühlte ich dann auch irgendwie weniger vom Boden als in den Trail Glove. Nach meinen letzten Informationen ging ich davon aus, dass es beim Embark Glove nur oberhalb der Sohle Änderungen gab, doch scheinbar wurde auch die Zwischensohle verändert.

Und nun?

Auf Anhieb wollen sie mir die Embark Glove nicht so recht gefallen. Trotzdem werde ich sie nun noch genauer unter die Lupe nehmen, hatte ich mich doch schon so auf Touren im Herbst und Winter mit ihnen gefreut.

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6 Kommentare

  1. Da heißt es einfach: ausprobieren und abwarten. Vielleicht gibt sich das mit den Nahtstellen und du kommst gut durch den Winter.
    Nachdem ich jetzt ein paar mal mit den NB Minimus gelaufen bin, muss ich sagen, dass selbst solche Minimalschuhe für mich immer nur ein Notbehelf bleiben. Sie machen schon Spaß, sind mir persönlich aber einfach zu viel „Schuh“. Ich brauche den direkten Bodenkontakt und die einzelnen Zehenboxen der FiveFingers. Bin erst letztens mal wieder ganz ohne Vibrams gelaufen und hab schnell festgestellt, dass man selbst mit den FiveFingers immer noch anders läuft, als vollkommen barfuß.
    PS: Schönes neues Seitenlayout. Gefällt mir!

  2. Na mal sehen ob wir noch gute Freunde werden. So manche lebenslange Freundschaft hat Startschwierigkeiten ;)

    Den Sommer über bin ich so oft wie möglich ohne Schuhe unterwegs gewesen. Aber die geschotterten Wege rings um meinen Ort sind für mich ohne Sohle noch immer nicht passierbar.

    Es stimmt allerdings, dass man nur barfuss wirklich natürlich Laufen kann, da man sonst kein direktes Feedback vom Untergrund bekommt. Hier ein schöner
    Artikel dazu ‚The BIG LIE of Barefoot Running‘ (http://0.mk/59970)

    Ach und zum Layout: Es ist eines der wenigen brauchbaren und kostenlosen von WordPress.com – Danke Jungs ;)

  3. Pingback: Minimalist Footwear für Trails und den Winter « DocRunners Laufblog

  4. Den Embark Glove hatte ich kaum noch in Benutzung, da er mir zu steif ist. Ersatzweise hatte ich wasserdichte Socken von Sealskinz benutzt, was aufgrund der Beschaffenheit auch nicht das Wahre ist (Nähte, Material, …)
    Da ich momentan in meiner raren Freizeit kaum noch Strecken über 15km laufe, habe ich mich mit nassen Füssen arrangiert. Vielleicht ergibt sich in Zukunft noch eine bessere Lösung (die neue ProActive-Shell von GoreTex zum Beispiel, leichter und flexibler als die GoreTex-Membran im aktuellen Embark-Glove).

  5. achso, wenn die dann pro active shell dann in einen gescheiten minimal schuh käme? ok.

    ab herbst gibts wohl neue five fingers die wasser fest, aber nicht wasserdicht sein sollen. allerdings mit dieser unsäglichen trex oder trek sohle, die mir persönlich viel zu steif ist, und vor allem für harte untergründe wie asphalt völlig ungeeignet ist, weil sich das profil voll in den fuss reindrückt.

    nasse füsse bei 0°C und weniger, das ist was für liebhaber! ich hatte das vier winter als velokurier, das brauch ich nimmer. selbst mit teuren gore tex tretern fallen einem nach 4-5 h die füsse ab.

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