Was für ein Lauf – 6 Minuten schneller

Diesen Samstag fand bei Regen, Wind und Kälte der 2. Lauf der diesjährigen Winterlaufserie statt. Dieses Mal wollte ich von Anfang an schnell laufen. Nach dem 1. Lauf hatte ich Petra Majewski getroffen und vollmundig versprochen beim kommenden Lauf vor ihr ins Ziel zukommen. Gleich nach dem Start merkte ich, dass ich dafür ein ordentliches Tempo laufen musste.

Zunächst lief ich hinter Petra und Rebecca Reckemeier, entschloss mich dann aber einfach mal Gas zu geben. Knapp 2km später wurde ich von Rebecca eingeholt, aber weitere 3km nicht überholt. Doch dann musste ich Rebecca einfach ziehen lassen (im Ziel 54Minuten).

Petra kommt

Auf der Hälfte der Strecke holte mich dann Petra ein. Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben. Ich zog das Tempo immer wieder an, liess sie auf einigen Passagen wieder herran laufen, um mich selbst ein wenig zu erholen und zog dann wieder das Tempo an. So ging es  dann immer wieder bis Kilometer 9.

Schritte und Schnaufen von hinten. Ich wurde schneller, merkte aber, dass ich dem was da kam nichts mehr entgegensetzen konnte, wollte ich noch mit Lunge ins Ziel kommen. Doch zu meiner großen Überraschung war es nicht Petra die mich überholte. Mein Ziel vor Petra die Ziellinie zu überschreiten, war noch zu schaffen.

Pfeifen aus der Lunge

Der letzte Kilometer wurde für mich ziemlich hart. Hatte Petra mich bis jetzt noch nicht überholt, wollte ich meinen gesetztes Ziel jetzt nicht mehr aufgeben und mobilisierte all meine Kräfte. Der letzte Anstieg verlangte mir dann wirklich alles ab, so hatte ich schon lange nicht mehr nach Luft geschnappt. Doch der Gedanke so kurz vor dem Ziel überholt zu werden, gab mir den nötige Ansporn.

Ein Wettkampf mit mir selbst

Ich schaffte es vor Petra ins Ziel zu kommen und überschritt die Ziellinie bei 55:30min. Im Vergleich zum letzten Rennen (1:01:24) war ich somit fast 6 Minuten schneller. Ich war stolz wie Oskar. Auch wenn ich „nur“ im weiblichen Spitzenfeld mitgelaufen bin, ist es für mich – der im Moment maximal 1 Mal in der Woche läuft – eine tolle Leistung. Der Wille kann also doch stärker sein als der Körper. *schaka* :)

Im übrigen war ich sehr überrascht, dass sich trotz des schlechten Wetters so viele Läufer am Start eingefunden hatten. Ein echter Läufer scheut halt kein mieses Wetter ;)

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2 Kommentare

  1. Ich muss nur immer auf passen, mich nicht zu sehr treiben zu lassen. Das geht auf Strecken die ich kenne ganz gut, nur bei Wettkämpfen auf unbekannten Strecken muss man aufpassen nicht gleich am Anfang seine Kräfte zu verpulvern.

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